Vorsatz oder nicht in der IPO-Versicherung?
Drei ehemalige Sky-Manager, unter Ihnen Ex-Premiere-Chef Georg Kofler, werden von ihrem Unternehmen für Fehler im Zug eines Börsenganges 2005 und einer Kapitalerhöhung 2007 persönlich in Anspruch genommen. Sky fordert vor dem OLG München von den Managern und der Allianz Euro 15 Mio. Sky hatte zur Absicherung des Börsengangs eine sog. IPO-Versicherung abgeschlossen, die, anders als die D&O-Versicherung, Risiken aus der Prospekthaftung vollumfänglich abdecken kann.
Die Allianz wertet das Verhalten der ehemaligen Vorstände im Zusammenhang mit angeblich falschen Abonnentenzahlen im Börsenprospekt allerdings als vorsätzliche Pflichtverletzung und verweigert daher die Zahlung. Der Vorsitzende Richter hat jetzt laut Börsen-Zeitung einen Vergleich vorgeschlagen: 15 Prozent der Euro 15 Mio. sollen gezahlt werden.
Bis zum 25. November haben die Parteien Zeit, sich den Vergleichsvorschlag zu überlegen. Andernfalls müsste geklärt werden, ob überhaupt eine Kausalität von Zahlen im Prospekt und Schaden für Aktionäre hergestellt werden kann.
http://versicherungswirtschaft-heute.de/politics/sky-will-15-mio-von-allianz-und-ex-managern/
Ähnliche Beiträge

Warum ein Plus an IT-Sicherheit nicht automatisch für mehr Schutz sorgt
[vc_column width="1/1"]Unternehmen investieren so viel in Cybersicherheit wie nie zuvor – und doch steigen Häufigkeit und Komplexität von Cyber-Vorfällen weiter…

Non-IT Contingent Business Interruption (CBI) – Erweiterter Schutz für Betriebsunterbrechungen durch Zulieferer und Dienstleister
[vc_column width="1/1"]Wenn die klassische Cyber-Versicherung allein nicht ausreicht Unternehmen sind heute in hochvernetzte Wertschöpfungsketten eingebunden. Produktionsprozesse, Logistikketten und Geschäftsabläufe hängen…

Financial Lines Summit Germany 2026
Das war unser Financial Lines Summit Germany 2026. Unser interaktives Netzwerktreffen der Financial Lines Community in Deutschland. Eine Bilderauswahl finden…